Ginkgo Biloba

Ginkgo Biloba wird seit Tausenden (!) Jahren als Heilpflanze genutzt.

Die möglichen Anwendungsgebiete sind vielfältig, in der traditionellen chinesischen Medizin sind sie schon lange bekannt. Besonders oft kommt Ginkgo Biloba zum Einsatz, um Herz und Kreislauf zu stärken, aber das ist nur ein kleiner Teil der positiven Auswirkungen, die Ginkgo Biloba haben kann. Die vielen Auswirkungen, die die Einnahme von Ginkgo Biloba haben kann, lassen sich kaum alle auf einmal erläutern. Lange Zeit wurde Ginkgo Biloba hauptsächlich bei älteren Personen angewendet. Denn eine verbesserte Durchblutung des Gehirns wurde festgestellt, ein Umstand, der das Gedächtnis und die Konzentration verbessern kann.

Ginkgo Biloba wird daher gerne auch bei Alzheimer Patienten verabreicht, unterstützt die Wirkung der Pflanze, die schon seit Millionen Jahren auf der Erde lebt, die Sauerstoffverwertung im Gehirn, was alle Funktionen dieses Organs erheblich steigern kann. Extrakte aus Ginkgo Biloba, wie man sie in hochwertigen diätischen Lebensmitteln finden kann, können sich auf genau die Regionen positiv auswirken, die bei Alzheimer-Patienten angegriffen sind oder schwächer arbeiten als bei gesunden Personen. Diese Regionen sind im Hypothalamus angesiedelt, ein Teil des Gehirnes, der zudem von der verbesserten Sauerstoff-Versorgung profitieren kann.

Interessant ist auch eine andere Wirkung des Ginkgo Biloba, er wirkt nämlich oft blutverdünnend. Dieser Umstand, zusammen mit der antioxidativen Wirkung, die die Einnahme auslösen kann, macht die Pflanze zu einem idealen diätischen Zusatz, wenn etwa Kreislaufbeschwerden bestehen oder die Gefahr von Thrombosen erhöht ist. Hier wirkt die Blutverdünnung unterstützend, immerhin wird das Risiko für Blutverklumpungen geschwächt, wenn das Blut verdünnt ist. Die Antioxidation, die die Inhaltsstoffe des Ginkgo Biloba bewirken können, kann jede einzelne Zelle vor freien Radikalen schützen, die sie sonst zerstören würden. Schlaganfall-Risiko-Patienten können so auch von der Einnahme von Ginkgo Biloba profitieren. Die freien Radikale, die das diätische Lebensmittel mit den Pflanzenstoffen des Ginkgo Biloba abfangen kann, werden vor allem in Zeiten des Stresses frei und durch ungesunde Lebensweisen oder Umwelteinflüsse gefährlich.

Sonneneinstrahlung, Belastung, Rauchen und eine ungesunde Ernährungsweise lassen diese freien Radikale verstärkt im Körper frei werden. Indem Ginkgo Biloba sie neutralisiert, kann die Lebensqualität erhöht werden, die Zellen können sich ungehindert erneuern und sogar das Auge kann gesunden. Denn wenn die Sehkraft nachlässt, ist das oft ein Zeichen für Durchblutungsstörungen im Auge! Und die können durch die Kreislauf- stimulierende Wirkung der Heilpflanze aufgehoben werden. Die schon erwähnten antioxidanten Einflüsse des Ginkgo Biloba wirken zudem auch direkt auf der Netzhaut des Auges, auf die ja besonders im Sommer besonders viele UV-Strahlen auftreffen, die sie nachhaltig zerstören können.

Da Ginkgo Biloba auch die Zellen des gesamten Nervensystems schützen kann, wirkt er sich besonders stärkend auf den Geist und den Körper aus. Denn ein gesundes Nervensystem lässt viele Beschwerden und auch persönliche Probleme verschwinden. Der gesamte Organismus kann eine Stärkung erfahren, ein Umstand, der Ginkgo Biloba schon seit so vielen Jahren als so beliebtes pflanzliches Heilmittel auf der ganzen Welt bekannt macht. Sogar schon angegriffene Nervenzellen können wieder aufgebaut werden. Vor, während und nach Belastungen aller Art, seien es nun körperliche oder psychisch- seelische, kann Ginkgo Biloba helfen, schnell wieder in einen ausgeglichenen Zustand zu kommen.

Kreislaufbedingte Beschwerden wie Kopfweh und Schwindel können auch vorgebeugt werden, indem man Ginkgo Biloba einnimmt. Besonders in den Sommermonaten kann es Menschen mit schwachem Kreislauf eine Kur mit starken Medikamenten ersparen, die oft zu aufputschend wirken.

Das Produkt Ginkgo Biloba stammt übrigens von der gleichnamigen Pflanze,

die auch die Gruppe der Ginkgo-Gewächse eröffnet. Im Volksmund verschiedener Herkunftsländer wurde er auch Tempelbaum, Mädchenhaarbaum oder Fächerbaum genannt, woraus erkennbar ist, dass es sich um ein Baum-Gewächs handelt.

Bis zu 40 Meter Höhe erreicht ein Ginkgo Biloba Baum. In den Herbstmonaten trägt der Baum seine Früchte, kleine grünlichgelbe Früchte, die die Samen des Baumes darstellen. Auch diese Samen werden in der Naturheilkunde oft verwendet.

Interessant an der botanischen Einteilung des Ginkgo Biloba ist, dass er weder zu den Nadelbäumen, noch zu den Laubbäumen gezählt werden kann. Oder, besser gesagt, könnte man ihn zu beiden Klassen zählen. Denn Charakteristik der Laubbäume ist es, im Sommer zu blühen, die Nadelbäume werden dadurch definiert, dass sie im Winter ihre Blätter abwerfen. Und der Ginkgo Biloba tut beides. Er ist einer der ältesten Bäume der Welt. War er vor geschätzten 30 Millionen Jahren hauptsächlich in Mitteleuropa vertreten, so wechselte der Heimatort des Ginkgo Biloba langsam aber sicher in den Osten der Welt. Heute ist er vor allem in Japan und China heimisch, aber auch in Amerika.

Ginkgo Biloba kann auf viele verschiedene Arten dem Körper zugeführt werden. Besonders beliebt ist die Einnahme in Dragee- oder Tablettenform, immerhin sind bei guten diätischen Lebensmitteln die Konzentrationen meist besonders hoch und besonders gut für den Körper verwertbar. Aber auch in Form von Tees, die sanfter wirken, kann Ginkgo Biloba eingenommen werden. Auf jeden Fall sollte eine Kur mehrere Wochen andauern, denn erst dann kann die Wirkung sich entfalten.

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