Artikel-Schlagworte: „Teufelskralle“

Heilpflanzen Südafrikas: Zwischen Raubbau und Anbau

Denn das Land hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten. So ist Südafrika eines der artenreichsten Länder der Welt, mit einer üppigen Flora, die für die Pharmaforschung ein ungeheures Potenzial birgt. Nur 38 der 3000 Arten, die zu den traditionellen afrikanischen Heilpflanzen zählen, werden bislang kommerziell genutzt. Dazu gehören einige für deutsche Apotheker sehr vertraute Pflanzen wie die Kapland-Pelargonie, Uzarawurzel und Teufelskralle. Über diese nachwachsende Ressource des Landes berichtet der Titelbeitrag Heilpflanzen Südafrikas: Zwischen Raubbau und Anbau. Quelle: pharmazeutische-zeitung.de

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Arthrose Patienten schwören auf Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)

Die afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) aus der Familie der Sesamgewächse wächst in den südwestlichen Savannen Afrikas. Ihren auffälligen Namen verdankt die Teufelskralle den Früchten, die sich mit kleinen Wiederhaken an Menschen, Tiere + Kleidung „krallen“, um sich zu verbreiten. Die Wurzeln der afrikanischen Teufelskralle gewinnen Bedeutung für die Linderung von Schmerzen + Entzündungen. Sie beinhalten Harpagosid + weitere Bitterstoffe.

Ähnlich wie die nichtsteroidalen Antirheumatika hemmt das Teufelskralle-Extrakt eine Bildung des Schmerz- und Entzündungsboten Prostaglandin. Zusätzlich hemmt er die Produktion der Leukotriene, welche bei Entzündungsprozessen eine wichtige Rolle einnehmen. Studien belegen schmerzlindernde + entzündungshemmende Wirkung der afrikanischen Teufelskralle bei Arthrose, Rückenschmerzen + Entzündungen der Gelenke.

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